life inside a black box

i recently read a book named “it sucked and then i cried” by heather armstrong from dooce. it’s about her postpartum
depression she suffered and how she fought against this disease. because any kind of depression is a disease. i didn’t know i’m actually suffering from
depression until i found myself sobbing and crying on the floor in my office one day last may. in that moment i thought i had a heart attack and couldn’t breathe anymore. it took some weeks to get rid of the clenching grip that took hold of my heart and the blood pressure that was sky high. i was a physical and mental wreck.

i went to see several doctors to get a total check up of my body and soul. and then i was told i am having a depression. ME!? i couldn’t believe a word and refused to take any medication whatsoever. i considered myself a healthy and HAPPY person and a depression was nothing i could ever accept for my life to happen.

i’m not a woman who’s very good at talking about feelings but the longer i thought about my past 2 years, the tantrums, me throwing things at loved ones, the aggressive screaming when i wasn’t in control of my job, the stress i caused myself to have with my shops and a total neglect of my friends and social life i realized the doctors could be right. i am depressive. yes. ME.

i still can’t believe this because i still consider myself a very happy woman. but there definitely is a very dark side i have to fight and my body has to heal from – i have to admit – i don’t know what.

i really have no idea what caused my MASSIVE hair loss and my disability to react like a normal human being in situations i considered difficult, the state of being physically weak and without power, and why i lost the ability to enjoy and embrace my beautiful and happy life. when did that happen? and why didn’t i realize this earlier? why did i break down and thought i wouldn’t survive one more day? i don’t know and have to find out.

so soon i will do as heather did when she had the same problem. i’ll check into a hospital where they will check my mental health and – i guess – they will dig inside my soul and cause more break downs. i will be on medication and they will teach me to live a normal life again. because nothing is normal anymore about my life. i can’t work in the office, i can’t plan my week ahead. right now the daily life is about surviving every single day from hour to hour. i am not ashamed to go to hospital but actually looking forward to it. it’s my health and if i broke a leg i would go to a hospital as well and it would be fine and no one would dare to judge. the soul is a part of the body, too.

why am i telling you this? because life isn’t sunshine and unicorns all
the time. and because there are two sides of each story and maybe there is someone amongst my readers who feels similar or walks in these shoes as well. it is GOOD to talk about it and to be honest – i’ve never been so open about what happened recently and realized talking about it openly keeps a bit of my sanity intact. heather’s book really helped me to understand a lot of what happened and made me feel better about this mess. that’s exactly what she wanted to achieve and i thank her for it. and now i’m one of these women who wants to help others feel less alone. we need to help each other by encouraging ourselves and others to fight the bad and to do everything possible to stay HEALTHY. we only have one life!

i’ll be around less in the upcoming months but be sure i hear you and appreciate your loyalty.

xo, lou

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10 Comments

  1. gesa 21. August 2012

    ..liebe lou, auch von mir noch die besten wünsche an dich.. und ich bewundere deine offenheit und dass du deine gedanken so mit deinen lesern teilst.. ich wünsch dir alles, alles liebe und dass es bald bergauf geht… aber dein neuestes posting klingt ja schon mal sehr gut, das freut mich! :) liebe grüße, gesa

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  2. Cristina 14. August 2012

    Carissima
    Non aver paura. Io ho avuto una tremenda depressione, ne sono uscita!! Fati viva ti voglio parlare e dirti che ce la farai, non ci sono dubbi anche se in queato momento non ci puoi credere.
    Ti mando un mondo di amore e abbracci
    Cristina

    lou dice: pina, grazie!! ti mando un abbraccio fortissimo!!

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  3. sarahemily 14. August 2012

    Lou, vielen Dank für deine offenen und ehrlichen Worte! Schade, dass man bei uns noch immer etwas schräg schaut, wenn es um die Erkrankung der Seele geht. Ich habe seit Monaten massive Probleme mit meinem Magen und mittlerweile merkt das mein ganzer Körper. Ich habe aufgehört Dinge zu tun, die mir unglaublich wichtig sind.

    Am Sonntag saß ich auf meinem Sofa und konnte nicht aufhören zu weinen. Nach einem langen Spaziergang mit meinen Eltern geht es mir etwas besser. Donnerstag ist mein Arzt aus dem Urlaub zurück und dann werde ich einfach mal direkt ansprechen, ob das vielleicht mehr meine Seele als mein Magen ist.

    Danke, dass du da mit deinem sehr ehrlichen Post etwas wachgerüttelt hast.

    lou sagt: sarah, ich hoffe es geht dir besser und der arzt hat dir eine antwort auf die fragen geben können. ich glaube mittlerweile, es gibt so viele sachen, die sich auf die seele auswirken können, warum nicht auch ein verstörter magen? lass es checken. ich wünsche dir ganz dolle besserung und danke für deine lieben worte!! xoxo

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  4. clara 11. August 2012

    Meine wunderbare Lou…
    Tschaka… das macht Dich nur noch Stärker.. ich bin beeindruckt von Deinen wunderbar ehrlichen Worten.. und weiss ganz sicher aus eigener Erfahrung das es aus jedem Tal irgendwie wieder raus geht. Auch Du kommst da ganz bald hinaus. Ich drück Dich und bin da, wenn was ist!
    Bussis Claretti

    lou sagt: danke clara. ich bin seit heute auch im tschakka modus!!! jetzt wird nach vorne geblickt und nicht mehr genölt (oder nur noch manchmal :-) xoxo

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  5. Sarah 3. August 2012

    Liebe Lou,
    Ich wünsche dir von Herzen alles Liebe!
    Du wirst deinen Weg aus dieser Krise finden. Ich bin nach der Geburt auch in ein schwarzes Loch gefallen und es hat gedauert bis die Sonne wieder schien.
    Fühl dich fest gedrückt, lg Sarah

    lou sagt: hallo sarah, lieben dank für die motivation. ich hoffe, es dauert jetzt nicht mehr so lange. das war mir schon lange genug! hoffentlich geht es dir jetzt wieder gut! xoxo

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  6. Jeanny 2. August 2012

    Sweetie, big hugs and love. You know you can call me whenever you feel like chatting. If it makes you happy I would even consider borrowing you my lil pal Henri for funny Lou monster fart joke sessions <3
    <3 u! J

    lou says: i know honey. thanx!! <3 <3

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  7. Susanne 2. August 2012

    Liebe Lou, dein Post hat mich sehr berührt. Ich danke dir für die offenen Worte, die mich sehr zum nachdenken angeregt haben, denn ich glaube, wir sollten viel mehr auf uns und unser Innerstes achten. Wie du schon sagtst, wir haben nur ein Leben!
    Ich wünsche dir alles erdenklich Gute und dass du schnell wieder dein inneres Gleichgewicht findest – but take your time!
    Fühl dich gedrückt – Susanne

    lou sagt: liebe susanne, danke für deine worte. ihr seid hier alle so toll und motivierend. wenn das mit der klinik erst mal läuft, geht es bestimmt wieder. :-) dann wird wieder gebastelt und gelacht.

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  8. Jules kleines Freudenhaus 2. August 2012

    Oh liebste Lou, wie mutig und stark, dass Du so offen darüber schreibst!!! Ganz großes Kino… Erhol Dich gut und lass im wahrsten Sinne des Wortes, die Seele baumeln!!
    Drück dich
    Jules

    lou sagt: hallo jule, das war mir irgendwie wichtig. es gibt tatsächlich leute, die es überhaupt nicht verstehen, dass man tatsächlich krank ist, wenn die seele weint. der körper besteht einfach aus mehr als nur aus knochen und auch der rest muss gepflegt werden. und da es lang genug gedauert hat, bis ich es erkannt habe… vielleicht hilft es hier jemanden weiter, der ähnlich fühlt und damit auch erst mal nix anfangen kann.
    :-) aber jetzt ist erst mal kämpfen angesagt. YAY.

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  9. Sherri B. 2. August 2012

    What an incredibly honest and beautiful post…I’m sending you many well wishes as you take care of yourself and try to feel better. Life is filled with many ups and downs, and you’re so right – we all need to be compassionate and help each other through the rough spots. Thank you for sharing so poignantly what you’re going through.

    lou says: dear sherri, thank you for stopping by and leaving your motivational words. that means the world to me. right now i’m in a fighting modus and positive that this too shall pass soon! xoxo

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  10. balletslippers 1. August 2012

    Ich finde es sehr mutig von dir, so viel von dir hier preiszugeben.
    Es ist wirklich schade, dass psychische Erkrankungen leider immernoch ein Tabuthema sind. Daher gefällt mir dein Vergleich mit dem gebrochenen Bein besonders gut. Denn genau das ist es, es geht um deine Gesundheit.
    Ich wünsche dir, dass dir in der Klinik gut geholfen werden kann, und dass es dir bald wieder besser geht!

    lou sagt: richtig, es ist für die meisten leute tabu und wie ich feststellen musste, für viele beschämend und beängstigend. ich habe es jetzt mehrmals erlebt, dass wenn ich gefragt wurde wie’s mir geht (und wir reden nicht von fremden leuten), das die menschen mit meiner antwort nichts anfangen konnten. oftmals hat es nicht mal zu “na dann.. gute besserung” gereicht, denn meist kam dann nichts mehr. das ist jedes mal wieder hart, weil man das gefühl hat, die leute nehmen einen nicht ernst. aber gut. ich für mich weiß jetzt was es bedeutet und kämpfe dagegen an und habe keinen grund, mich dafür zu schämen, dass ich mir helfen lasse. es geht auch gar nicht anders, weil man da alleine nicht rauskommt.
    danke dir für die motivation. ich halt mich ran :-)

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