Letzte Woche habe ich euch auf Instagram mit in unsere Küche genommen und euch in Echtzeit gezeigt, wie ich seit neuestem unsere Nudeln mache. Im Sommer ist der Philips Pastamaker HR2354* bei uns eingezogen und erfreut uns seitdem mindestens 2 mal die Woche mit frischen Nudeln! So viel Freude wie diese Maschine hat mir noch kein Gerät gemacht, ehrlich wahr! Und weil diese Story so viel Begeisterung bei euch ausgelöst hat, schreibe ich euch die wichtigsten Infos noch einmal zusammen! Dieser Post ist vollkommen unbezahlt, enthält aber Affiliate Links (deren Ertrag zum Unterhalt dieses Blogs beitragen). 

Der Philips Pastamaker HR2354

Der Philips Pastamaker HR2354 ist eine vollkommen eigenständige Nudelmaschine mit integrierter Waage. Man kann per Knopfdruck auswählen, ob man Nudeln mit oder ohne Ei herstellen möchte und erhält für die eingefüllte Menge an Mehl, die dazu passende Menge an Flüssigkeit direkt auf dem Display angezeigt. Die Maschine rührt anschließend die Zutaten zusammen und wirft den fertigen Nudelteig dann durch die Matrize aus. Das Kneten dauert exakt drei Minuten, das Auswerfen je nach Teigmenge ca. 10 Minuten. Wenn man das Kochen der Nudeln mitrechnet, hat man innerhalb von 13 Minuten wunderbar frische Nudeln für 4 Personen!! 

Die Modelle des Philips Pastamakers unterscheiden sich insgesamt von der Menge an Matrizen die mitgeliefert werden und ob die Maschine eine integrierte Waage enthält oder nicht.

Meiner Meinung nach ist die Waage ein super Tool, auf das man nicht verzichten sollte. Wobei das Abwiegen nicht das Feature ist, das besonders nötig ist. Aber die Nudelmaschine zeigt aufgrund der gewogenen Menge an, wieviel Flüssigkeit man für diese spezielle Menge Mehl braucht! Man muss bei der Maschine mindestens 250 g Mehl verbrauchen, aber nicht mehr als 500 g! D.h. wenn ich 350 g Mehl nehme (was relativ häufig vorkommt), muss ich erst einmal in der Bedienungsanleitung gucken und mir das ausrechnen… IM LEBEN NICHT!  Das ist mir zu aufwändig – deshalb bin ich definitiv TEAM WAAGE. Auch wenn das Gerät dann ein paar Euro mehr kostet.

Was die Matrizen angeht muss ich euch sagen, daß ich KEINE der mitgelieferten Matrizen benutze! Am Anfang habe ich die natürlich ausprobiert, zum üben waren die prima. Aber leider spucken die Plastikmatrizen von Philips ziemlich grobe und dickwandige Nudeln aus. Für mich absolut keine Option. Ich bin direkt ein paar Wochen nach Kauf vom Philips Pastamaker auf die Bronze Matrizen von Pastidea umgestiegen.

Bronze anstatt Plastik – Ein kleiner Insight von Pastidea

Bei der Fertigung mit Bronzematrizen handelt es sich um die traditionelle Art der Pastamanufaktur. Zu finden sind die “al bronzo” gefertigten Nudeln nur selten und meist nur in ausgewählten Feinkostläden.
Nudeln aus dem Supermarkt werden bis auf wenige Ausnahmen mit Teflonmatrizen hergestellt. Plastik flutscht besser, d.h. bei Plastik wird weniger Druck benötigt, sie laufen dadurch schneller durch die Matrize und die Produktion ist günstiger. Nachteil ist, dass die Nudeln ganz glatt sind, dadurch sich die Oberfläche verschliesst, was dazu führt, dass die Sauce sich nicht mit den Nudeln verbinden kann.

Bei den “al bronzo” gefertigten Nudeln wird während dem Ziehen durch die Bronzematrizen die Oberfläche der Pasta leicht aufgeraut, so kann die Pasta später die Soße, Aromen und Gewürze besser aufnehmen. Es ist mehr Druck nötig bei der Fertigung, was die Herstellung etwas verlangsamt, aber genau dadurch bekommt die Pasta eine dichtere Struktur, was später beim Kochen für den Biss (al dente) sorgt. Teilweise hört man sogar, dass durch den langsameren Prozess des Pressens der Vitamin- und Mineralgehalt der mit Bronze gefertigten Nudeln höher ist und die Nudeln besser bekömmlich sind.

Die Frage ist, wenn man schon den Aufwand des Selbermachens betreibt:

Möchte man dann im Ergebnis eine Nudel wie aus dem Supermarkt (Plastik) oder aus dem Delikatessengeschäft (Bronze) produzieren?

Wer mich kennt, kennt auch die Antwort auf diese Frage! Natürlich möchte ich das bestmögliche Ergebnis! Und da ich den Unterschied kenne, kann ich euch versichern, die Investition in die Bronzematrizen lohnt sich sehr! 

Man braucht einen separaten Adapter für seine jeweilige Maschine (man kann die Matrizen auch mit dem Pasta Maker Aufsatz von Kitchenaid und Kenwood nutzen) und eine Matrize seiner Wahl. Ich habe diese hier:

Das PVD steht für eine spezielle Beschichtung, welche die Matrize spülmaschinenfest macht. Diese Matrizen kosten jeweils ca. 34 €, die ohne Beschichtung kosten ca. 30 €. Auch hier gehe ich mit der höherpreisigen Variante, aus reiner Bequemlichkeit. Beim Adapter allerdings habe ich die Variante aus Plastik genommen. Das hatte allerdings mehr stylische Gründe.

Die Bronzematrizen von Pastidea kommen direkt aus Italien. Da muss man erwähnen, daß da der Versand relativ kostenintensiv ist. Wer unter 99€ bleibt, zahlt 10€ Versand. Da lohnt es sich, mit einer Freundin zusammen zu bestellen. Ansonsten kann man Pastidea auch auf Amazon und Ebay finden, wo es allerdings nur eine beschränkte Auswahl gibt, dafür zahlt man aber nur 3€ Porto. Es lohnt sich auf jeden Fall da mal zu gucken! 

Meditation vor dem Essen

Ihr könnt es euch in der Story nochmal in Ruhe ansehen, wie einfach und meditativ das Herstellen von Nudeln im Philips Pastamaker* ist. Mehl rein, Deckel zu, kneten lassen, Flüssigkeit rein, drei Minuten warten, ab geht die Post. Ich liebe es vor der Maschine zu stehen und alle paar Zentimeter die Nudeln abzuschneiden. Es ist schön dabei zuzusehen, wie sich die Nudeln aus der Matrize winden und zu einem tollen Lebensmittel werden. Ich muss mich wirklich bremsen, nicht jeden Tag zu nudeln. Ernsthaft. 

Innerhalb von Minuten hat man ein wunderbares Essen für die ganze Familie gezaubert. Hausgemacht, mit 2-3 Zutaten (mehr als Mehl und Wasser oder Ei braucht es nicht), ganz natürlich! Und es schmeckt eben auch bedeutend besser, als gekaufte Nudeln. 

Wenn ihr noch Fragen habt, lasst es mich wissen. Ansonsten hier nochmal alle Links zu den Geräten und Matrizen:

Was ich habe:

Alternative Philips Pastamaker

Meine Wunschliste an Matrizen

Ihr seht, die Möglichkeiten sind endlos! Vielleicht ist der Philips Pastamaker ja was für euren Wunschzettel? Ich kann ihn euch wirklich sehr empfehlen!

Ganz warme Grüße,
xoxo, Lou

P.S. was die Soßen angeht, ist der Phantasie keine Grenze gesetzt! Besonders gut passt zu allen Nudeln die Soße meiner Tante Grazia, die ich euch im Sommer mal überliefert habe. Probiert die doch mal aus! Die ist wirklich unfassbar lecker! 

9 Comments

  1. Thomas Schindler Reply

    Hallo, ich habe es vielleicht überlesen, aber wie komme ich an den Adapter für den Pastamaker der nötig ist für die Bronzematrixen?

    LG
    Thomas

  2. Was ist das für eine Soße auf diesen Bildern, dass ist nicht die Tomatensoße von Tante Grazia oder??

    • Nein Bianca, das ist eine Freestyle Soße aus Ricotta und Spinat. Ich werde mal demnächst ins Detail gehen, wie man diese Nudeln macht und wie man die am Besten füllen kann ;-)

  3. Wow du bist jetzt wirklich ein Fachmann… Ich habe auch deine Story gesehen und war fasziniert ;-)
    Ganz liebe Grüße, Bianca

  4. Geilo, jetzt hab ich sooo viel lust auf frische Pasta! Wann kann ich vorbeikommen und kosten?

  5. Oh Lou danke danke danke für deine Erfahrungen. Ich habe neulich auch deine Insta Story verfolgt und fand das schon klasse. Für mich bist du die Pasta Königin.
    Die Nudeln sehen richtig lecker aus.

    Alles Liebe Emma

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